Rückkopplung

Wenn die Ausgangsgröße eines Systems oder Prozesses die Eingangsgröße des selbigen beeinflusst, dann ist dies eine Rückkopplung. Dabei können zwei Arten von Rückkopplung unterschieden werden:

Bei der positiven Rückkopplung (auch Mitkopplung genannt) verstärkt sich der Prozess selbst stetig weiter. Ein solcher Prozess wäre zum Beispiel das Populationswachstum von Tieren unter perfekten Bedingungen. So erzeugt die Eingangsmenge der Individuen eine größere Ausgangsmenge an Individuen, die bei der nächsten Wachstumsperiode wieder die Eingangsmenge bilden.

Bei einer negativen Rückkopplung (auch Gegenkopplung genannt) vermindert die Ausgangsgröße die Eingangsgröße. Auch hier kann die Population von Tieren als Beispiel angebracht werden, wenn die Variable des Nahrungsangebots hinzugefügt wird. Eine hohe Anzahl an Individuen verringert das Nahrungsangebot, was wiederrum die Anzahl der Individuen verringert.

Um eine Rückkopplung zu kontrollieren werden Regler eingesetzt. Eine wichtige, geregelte Rückkopplung ist die vorherrschende Vibration bei unseren aktiven Schwingungsisolatoren. Hier wird die Vibration gemessen und gezielt eine entgegengerichtete Kraft erzeugt, um die Vibration zu eliminieren, was tatsächlich eine negative Rückkopplung darstellt (siehe auch Funktionsprinzip Aktivschwingungsisolation).

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