Gebäudeschwingung

Eine gravierende Störquelle für feinmechanische und -optische Tätigkeiten sind Gebäudeschwingungen. In erster Linie handelt es sich hier um Schwingungen der Etagenböden, jedoch sind auch Schwingungen des Gesamtgebäudes entlang der horizontalen Achsen im Wind oder Torsionsschwingungen möglich. In nahezu allen Fällen werden diese Schwingungen durch sich bewegende Objekte innerhalb oder außerhalb des Gebäudes erzeugt. Beispiele für interne Schwingungsquellen sind: Ventilationssysteme, Flüssigkeitspumpen, Fahrstühle, Bewegungen von Personen, sonstige Maschinerie. Typische externe Quellen sind: Seismische Aktivitäten, Straßen- oder Schienenverkehr, Bauvorhaben oder auch der Wind.

Bis auf die unterste Etage „hängen“ alle Böden eines Gebäudes zwischen der tragenden Struktur und haben so die Möglichkeit mit ihrer Resonanzfrequenz höher zu schwingen als die Umgebung. So ist die Ebene, die direkt auf dem Fundament aufliegt, die Schwingungsärmste und für schwingungsanfällige Tätigkeiten empfohlen. Ansonsten können auch Schwingungsisolatoren eingesetzt werden, um empfindliche Systeme von Umgebungsschwingungen zu entkoppeln.

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